Birgit Fritzsche Gedenkseite

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Es ist etwas ganz besonderes eine Liebe für die Ewigkeit! So beschreibt sie selbst ihre Beziehung zur Musik. Ihr Leben sei eben die Bühne und dafür müsse alles andere zurückstehen. Birgit Fritzsche, eine junge Sängerin, gerade 24 Jahre alt (stand 2005). Und doch, ihre Biographie könnte ein ganzes Buch füllen.


Seit Kindertagen macht sie Musik, steht sie auf der Bühne und bringt den Menschen mit ganz unterschiedlichen Titeln und Musikrichtungen Freude. Ob in einer Blaskapelle, in einem Duo oder gar mit einer Big Band. Alles hat sie schon ausprobiert. Es hat alles seinen ganz eigenen Charme, ich konnte viel daraus lernen und die vielen Auftritte haben mir unheimlich viel Spaß gemacht, sagt sie heute. Profitiert hat sie natürlich auch von ihrer fünfjährigen klassischen Gesangsausbildung. Auch ihre langjährige Bühnenerfahrung ist ihr heute von Vorteil. So leicht bringt man sie nicht aus der Ruhe und unvorhersehbare Ereignisse bindet sie wie selbstverständlich in ihr Programm mit ein. Einer Zeitung war einmal zu entnehmen, wie ein Reporter doch sichtlich beeindruckt davon war, wie plötzlich die Musik zu ihrem Titel ausfiel. Ringsherum bei der Technik erblickte man erschrockene Gesichter, doch auf der Bühne sang Birgit Fritzsche ganz ohne Begleitung weiter. Das Publikum war begeistert und Birgit auch: So hatte ich auch einmal die Möglichkeit den Leuten zu zeigen, dass ich musikalisch auch wirklich was kann.


Einen Ihrer größten Träume konnte ihr Stefanie Hertel schon mehrfach erfüllen. Die beiden Sängerinnen kennen sich seit 13 Jahren und so gab Stefanie Birgit in ihrer Anfangszeit Gelegenheiten mit ihr gemeinsam aufzutreten und sich so vor großem Publikum auszutesten. Als wir im Finale gemeinsam Volkslieder gesungen haben, hätte ich vor Stolz platzen können, Stefanie, ihr Vater Eberhard und Stefan haben mir damit einen großen Wunsch erfüllt. Und wir hatten alle Freude daran.


1998 wurde Birgits Sohn Florian geboren, der wie sie selbst sagt, ihr ganzer Sonnenschein ist. Eine schwere Krankheit führte in den nachfolgenden Jahren dazu, dass Birgit immer weniger Termine wahrnehmen konnte. Doch im Mai 2003 wurde der jungen Sängerin im Herzzentrum München ein Spenderherz implantiert. Nun ist sie wieder fit, betreibt Sport und steht auf der Bühne als wäre sie niemals krank gewesen.


Und nun heißt es voll durchstarten! Erste Termine in Deutschland sind für dieses Jahr bereits gebucht und ab dem nächsten Jahr wird sie auch in unserem Nachbarland Österreich auf der Bühne stehen. Hierfür wünschen wir ihr, alles, alles Gute und besonders viel Erfolg!
 

Daten
1980 am 28. März als jüngste von drei Schwestern in Wolfen (Sachsen-Anhalt) geboren
1986 erste Gesangsversuche und Nacheifern der kleinen Stefanie Hertel
1993 Bekanntschaft mit den "Geschwistern Hofmann", die sich bis heute zu einer engen Freundschaft fortgesetzt hat.
1994 erster öffentlicher Auftritt bei einer Weihnachtsfeier
1997 Auftritt beim Stadtfest Wolfen, dort Bekanntschaft mit der "Wolfener Blasmusik", sowie der "Big Band Wolfen", viele gemeinsame Auftritte mit diesen, mit einem Sänger im Duo, sowie solo (Wochenendtermine weitgehend ausgebucht),

1998 Geburt des Sohnes Florian im Oktober
1999 Auftritt mit Stefanie Hertel auf der Bergbühne Fischbach in Thüringen
2000 2. Auftritt mit Stefanie Hertel im Kulturhaus Wolfen
2002 Qualifizierung für die Endausscheidung der "Weiß-Grünen-Parade der volkstümlichen Musik" in Bischofswerda;

2003
15. Mai Herztransplantation im DHM München
Produktion der Maxi-CD "Zehntausendmal Du"
Erscheinungstermin 24.10.2003
Qualifizierung für die Endausscheidung der "Weiß-Grünen-Parade der volkstümlichen Musik" in Bischofswerda
Benefizveranstaltung für die "Waldschule Grimma e.V."

2004 verschieden Auftritte, Präsenz bei diversen Radiosendern,
erste TV-Aufzeichnung: "Klingendes Vogtland",
Internetpräsenz, erster Kontakt zu einem Veranstalter in Österreich
Benefizveranstaltung für die "Waldschulfreunde"

 

2005

Produktion der Maxi-CD „Ein bisschen verrückt“
Erscheinungstermin 14.04.2005; hohe Funkpräsenz

Hitparaden:
Musendi Österreich – bis Platz 3
MRP Belgien – bis Platz 5
Bayern 1 Schlagerparade – bis Platz 3
Songstars – bis Platz 1
Mergelmusiland Niederlande – bis Platz 1
German Hitradio USA Top 100 – bis Platz 10
Großes Konzert mit dem Nockalm Quintett
Gründung Fanclub Westdeutschland

2006

neue Single „Ich glaube noch an Wunder“
Weihnachtssingle „Weihnacht auf dem Pferdehof“
USA Tournee November/Dezember

2007

Sieg beim Musikantenstadl

 

DAS BIN ICH:

 

Ich bin, so glaube ich, ein sehr geradliniger und ehrlicher Mensch. Ich versuche mit allen Leuten, die so um mich herum sind freundschaftlich auszukommen - Streit halte ich fern. Wenn ich verliebt bin, dann richtig - es gibt nur entweder - oder. Keine Mittelwege! So auch in der Freundschaft. Von wem ich sage, er ist mein Freund, der weiß, dass das nicht einfach ein paar Worte sind. Für meine Freunde bin ich immer und zu jeder Zeit da. Auch mitten in der Nacht. Mein Handy liegt immer griffbereit neben mir. Menschen, die mir wichtig sind, können das spüren! Und es fällt mir auch nicht schwer ihnen zu sagen, dass ich sie lieb habe....

( Birgit Fritzsche )

S t e c k b r i e f :

 

Name

Birgit Fritzsche

Geburtsdatum

28. März 1980

Geburtsort

Wolfen (Sachsen-Anhalt)

Augenfarbe

grau-grün

Haarfarbe

rotblond

Größe

1,70 m

Familienstand

Single

Kinder

1 Sohn Florian (geb. 29.10.98)

erl. Beruf

Bürokauffrau, Touristik-Fachkraft

Hobbys

Musik, Musik, Musik

Lieblingstier

Pferde, Delphine

Lieblingsfarbe

rosa u. hellblau (vor allem bei Klamotten)

Lieblingsgetränk

Cola light

Lieblingsessen

Karpfen blau

Lieblingsfilm

Der kleine Lord, Im Zeichen der Libelle, alle mit Jody Foster

Lieblingssänger

sag ich nicht...

Was ich am meisten hasse

Lügen, Unzuverlässigkeit

Was ich gerne mag

meine besten Freunde und meine Familie: die wichtigsten Dinge in meinem Leben!

Wem ich gerne mal begegnen würde

Jody Foster

Wünsche

GESUNDHEIT; meine Freunde um mich haben; mit dem Menschen, den ich liebe, zu leben

Wie charakterisiere ich mich selbst

ehrlich; stur (WIDDER - mit dem Kopf durch die Wand); immer für meine Freunde da; zuverlässig; im Streit leider auch manchmal unfair (naja, wer ist das nicht?)

Kurzbiographie:

Birgit Fritzsche stand seit ihrem 14. Lebensjahr auf der Bühne. Sie nahm viele Jahre Gesangsunterricht und stand mit Blasmusikkapellen, Big Bands oder solo auf der Bühne.

Neben der Musik absolvierte sie seit Januar 2009 ein Trainee im Sales & Marketing, des durch den G8 Gipfel 2007 bekannten, Kempinski Grand Hotels Heiligendamm. Ende 2009 arbeitete Sie nach ihrem Umzug zurück in ihre alte Heimat in einem Hotel in Halle.

Ihre Freizeit gehörte zum größten Teil ihrem Sohn, der für sie der wichtigste Mensch in ihrem Leben war und dem sie unendlich viel Liebe schenkte.

Ihre größten Erfolge konnte sie mit den Titeln „Ein bisschen verrückt“ und „Ich glaube noch an Wunder“ erreichen. So war sie in diversen Radio-Hitparaden u. a. im MDR 1 Radio Thüringen und Bayern 1 vertreten. „Ein bisschen verrückt“ erreichte auf Internetplattformen und im Ausland Hitstatus und  konnte diverse vordere Plätze in den Hitparaden erringen.

Mit „Ich glaube noch an Wunder“ gelang ihr im April 2007 der Sieg im Nachwuchswettbewerb des Musikantenstadls. Hierdurch qualifizierte sie sich für den Silvesterstadl 2007. Die beiden TV-Auftritte sahen jeweils mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Neben der Musik hatte Birgit begonnen ein Buch zu schreiben, welches über die Zeit ihrer schweren Herzkrankheit und ihr Leben mit einem Spenderherz berichten sollte.

Sie schrieb sich vieles von der Seele und gab einen tiefen Einblick über ihre Gefühle, Ängste und Lebensauffassung. Sie schrieb auch über die Schranken, die ihr durch ihre Krankheit immer wieder gesetzt wurden. Es verlangte ihr oft sehr viel Kraft ab und doch hatte sie immer geglaubt und gehofft, dass ihr noch eine lange Zeit hier auf Erden bleiben würde. Zeit für ihre Träume, Zeit für ihren Sohn, für ihre Freunde... Zeit zum leben und lieben...

In den letzten Tagen ihres jungen Lebens war sie sehr glücklich, voller Pläne und Lebensfreue. Sie lebte seit ihrer Herztransplantation im Jahr 2003 jeden Tag ganz bewusst, versäumte nichts... und hatte uns allen unendlich viel zu geben....

Sie hinterlässt eine große Lücke...

 

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